The Lord Of The Noggi: Die Reise in das Unbekannte beginnt!

Die dunkle Macht wohnt in Mordicago, der Heimat von Sauronique und dem Schicksalsberg. Die Geschichte von Frodorner und seinen Gefährten  Samahler und Smeagolips, welche sich auf eine gefährliche Reise begeben.

Weisse Wolken ziehen übers Land. Sieht irgendwie nach Regen aus an diesem Morgen im Lande der Hobbeler, wo Frodorner und seine Kumpanen leben. Er reckt seine übergrossen Füsse, die von grässlichen Haaren überzogen sind und immer wackeln, wenn er geht, streckt seine Arme mit den viel zu kleinen Händen und denkt sich, was er doch für ein schönes Leben habe. Doch halt. Er hats nicht mehr! Wo ist es? Wer hat es? Hat es der Smeago-lips? Dieses komische Wesen, das in sich so gespalten ist? Das mit sich selber dauernd irgendwelche Kämpfe auszutrag-en hat? Das, bevor es zu diesem Geschöpf mutierte, im selber, Frodorner, gar nicht mal so unähnlich gewesen sein könnte? Hat er’s? Nein, uff, denkt sich der kleine Frodorner, es ist noch da. Der Grund ihrer Reise, das ultimativ teure Gut, war noch da: Der Noggi, den nach Mordicago zu bringen er sich angesichts der Tatsache, das er ihn nunmal dabei hatte und nicht weggeben konnte, weil er dann immerfort zu weinen anfinge, gedachte. Er war da.

Frodorner stand auf. Er weckt seine Ge-fährten, allen voran den lieben Samahler, der treuste von allen, der immer gute Laune macht zum bösen Spiel, der niemals hektisch wird und der vor allem immer etwas zu Essen dabei hat. Alle versammeln sie sich mit ihren Schäfchen, im geheimen Orte namens Fluguggel am Hafen. Sie waren alle gekommen, um über das Schicksal des tückischen, von magischen Kräften beherrschten und damit für seinen Träger äusserst gefährlichen Noggis zu beraten. Gimbächli, der mürrische Zwerg, Gandalörch, der mächtige Zauberer, der mit seiner Grösse die Hobbeler um fast das zweifache überragt, Legolebon, der sportliche Elbe, der mit seinem Pfeil schon so manches erlegt hat, Aragraf, der im Exil lebende König von Gondiswil und viele mehr waren gekommen, den Noggi zu seinem Vernichtungsberg nach Mordicago zu bringen. Die Reise würde hart werden, das wussten sie alle. Die grusligen Urukramis, die alles daran setzen würden, die Reise zu vereiteln und den Noggi an sich zu bringen, das Wetter, das sie stundenlang aufhalten könnte und nicht zuletzt die Vorstellung von zu wenig Proviant, zu wenig Durstlöscher und zu wenig Gintonikilasabubu, dem Getränk der Elben, das zur Unsterblichkeit für vier Stunden verhelfen soll. Alles Gefahren, denen sich die jungen und alten Männer auszusetzen hatten, sollten sie sich auf die Reise begeben. Doch sie taten es. Nachdem sich Aragraf von seiner Arweidi verabschiedet hatte und sie ihm noch ihren Halsschmuck vermacht hatte, machten sich die Gefährten auf nach Rohabflug, dem Ort, wo sie König Theodimmler ver-muteten, der schon zu diesem Zeitpunkt von Sauronique besessen war. Sie machten sich also auf, schlenderten so durch Mittelerdock und kamen schliess-lich an. Gandalörch trieb dem Theo-dimmler seine Sauronique mal schnell mit ein paar Gintonikilasabubu aus, bevor sie sich gemeinsam auf den Weg nach Helms-klamdeelf machten. Helmsklamdeelf, der sicherste aller Plätze, laut Beschreibung des Immobilienmaklers. Dies war der Ort, an dem die grösste Schlacht in der Geschichte von Mittelerdock von statten gehen sollte. Die Männer bereiteten sich auf einen Kampf um Leben und Tod vor. Sollte es ihnen nicht gelingen, mit List, Tücke und ohne Scham in einem Über-raschungsmoment den Kapitäomer zu überrumpeln, würden sie alle den nächsten Tag nicht mehr erleben. Den das Eine waren sie sich bewusst: Würde einmal der Nachschub an Gintonikilasabubu ausge-hen, wären sie alle verloren. So ergaben sich dann auch hitzige Gefechte und erbitterte Kämpfe um die letzten Gintoni-kilasabubu. Schluss und endlich gelang es den Gefährten, nach Mordicago und damit in die Fänge von Sauronique zu gelangen. Geschickt umgingen sie sämtliche Schran-ken und betraten den Berg, in dem der Noggi einst geformt wurde. Nur Smeago-lips tat sich schwer damit, den Noggi zu zerstören. Fest hielt er ihn, schrie immer wieder: “Mein Schatz!”. Doch schliess-lich, nachdem er dem Frodorner fast den Finger abgebissen hatte, gab er auf. Sie waren am Ziel. Der Berg versank, die Flüsse wurden zu Seen, der Himmel wurde zum … Er wurde … also … hmm … Zum Wolkenkratzer? Nein, zu vielen Wolken-kratzern. Wir sind da. Wir sind  ange-kommen … In Chicago!

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