Wir packen aus, trinken Cola, botschaften für Luzern und der Stapi macht ein Video …

Die durchzechten Nächte scheinen vorbei zu sei. Die ersten grossen Auftritte warten auf die in den Startlöchern vibrierenden Noggeler. Das merkt man am Chicagos drastischem Rückgang an konsumiertem Fireball. Cola und Mineral sind Trumpf und manche eine «Kampfleber» kann sich erholen. Man sieht schwitzende CH-Jogger auf den Strassen und im Hotel hört man den monotonen Trott der Tonleitern. Endlich brauchen die Blaskapellenmusiker ihre Hände ausschliesslich nur noch für ihre Instrumente. Am Abend zeigten die Noggeler im Chicago Cultural Center, das Center wurde vor mehr als 100 Jahren als Chicago Public Library und als Bürgerkriegsdenkmal errichtet, was eine Luzerner Marching Band auf dem musikalischen Kasten hat. Vorher aber standen sie, ganz artig, stramm beim Fotoshooting mit Emanuel Strahm, dem Bürgermeister von Chicago. Ihr musikalisches Können zeigten sie dann in einem wunderbaren Saal, überdacht von einer riesigen Glaskuppel die die Luzerner ins verdiente, richtige Licht brachte. Sie wurden als Botschafter der «Schwesterstadt» , Luzern angekündigt und vehement gefeiert, gleich nach einer Videobotschaft unseres Stapis, Beat Züsli, und den Produktionen der anwesenden Vertreter von Osaka, Mexiko-Stadt, Birmingham, Mailand und Vilnius (Littauen). Ein würdiger, freiwilliger Auftritt der Noggeler zum immerhin 20. Jubiläum der Städtepartnerschaft Luzern–Chicago.

Bilder von Chicago Sister City International gibt’s hier zu sehen.

Der Stapi von Luzern hat ürbigens seine Grüsse per Videobotschaft übermittelt, einer ganz witzigen wie wir finden!

Text / Fotos: Heinz Steimann

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